Aiden HP2

Aufgabenbeschreibung

Work & Show Aichach 2009 (Anfängerklasse), Richter: Anja Helber, Detlef Henrich, Wolfgang Vergiels

1. Aufgabe (D. Henrich): Einzelmarkierung in einer Waldschneise vor einem Gebüsch in ca. 20 cm hohes Gras; der Hund musste auf dem Weg zum Dummy einen umgefallenen Baumstamm überwinden; Distanz ca. 40m; die Freigabe des Richters nach dem Wurf dauerte ca. 10 Sekunden. (20 Pkte.)

2.. Aufgabe (D. Henrich): 2er Walk Up einen steilen Waldweg hinunter; nach ca. 10m - 15m Walk Up fällt links eine Markierung für den rechten Hund; wieder kurzes Walk Up, danach eine Markierung nach rechts für den linken Hund (Distanz der Markierungen ca. 40m - 50m). (18 Pkte.)

3. & 4. Aufgabe (A. Helber): in einer Linie zum Hund befindet sich rechts ein kleines Suchengebiet; ein Helfer läuft durch das Gebiet (ca. 15m x 15m) und gibt zwei Schüsse ab (der Hund sieht keine Dummys fliegen); danach fällt ca. 30m vor dem Hund ein Schuss und eine Markierung die hinter Bäumen landet; nach Freigabe holt der Hund die Markierung; danach ca. 15m Fuß in Richtung Suchengebiet, dort soll der Hund zwei Dummys holen; dann fällt wieder eine Markierung; nachdem die Markierung gefallen ist Fuß zurück zum Ausgangspunkt und auf die Markierung schicken (je als eine Aufgabe wurden die Markierungen und die Suche gewertet). (19 & 19 Pkte.)

5. Aufgabe (W. Vergiels): vom Startpunkt aus ca. 30m Fuß in Richtung Richter, nach ca. der Hälfte des Weges fällt eine Markierung rechts im Wald; weiter bei Fuß zum Richter; beim Richter angekommen bekam man eine Freigabe und durfte den Hund schicken. (17 Pkte.)

6. Aufgabe (W. Vergiels): drei Hunde stehen auf einem Waldweg in einer Line mit ca. 6m Abstand; vor den Hunden ging es einen Hang hinunter in einen lichten Wald mit sehr dichtem Gras; es findet ein Standtreiben statt; nach Beendigung des Treibens wurden die Hunde nacheinander ins Gebiet geschickt. (20 Pkte.)

Miles & More 2009 (Anfängerklasse), Richter: Jens Swadzba, Jürgen Laux, Detlef Henrich

es wurden bei jedem Richter immer zwei Aufgaben hintereinander bzw. "in einem" gearbeitet

1. & 2. Aufgabe (Jens Swadzba): Fuß laufen auf einer große Wiese, ca. 20m neben Hund und Hundeführer ein langes Gebüsch; nach ca. 10m Fuß laufen fällt ein Schuss, der Hund soll in das Gebüsch zur Suche geschickt werden; danach noch mal ca. 10m Fuß, es fällt ein Schuss über das Gebüsch, der Hund wird nach Freigabe geschickt. (19 & 18 Pkte.)

Schwierigkeit war, dass viele Hunde die Markierung zuerst an der alten Stelle gesucht haben bzw. nicht zur Suche ins Gebüsch wollten.

3. & 4. Aufgabe (Jürgen Laux): Über einen See fällt ca. 30m entfernt ein Dummy ins Schilf, nach Freigabe wird der Hund geschickt, auf dem Rückweg fällt links ins Schilf eine Verleitmarkierung, die nach Abgabe des 1. Dummy geholt werden darf. (19 Pkte.)

2ter Teil: 2 Hunde arbeiten: ein Hund sitzt auf dem Weg vor dem See, Entfernung zum Seeufer ca. 10-15m, der andere Hund sitzt direkt am Ufer, für den Hund am Ufer fällt eine Markierung (gut sichtig) in das leicht fließende Gewässer, nach sehr langer Wartezeit wird dieser Hund geschickt; dann fällt für den 2ten Hund eine Markierung (nur Flugbahn sichtig) ins Schilf, dieser wird nach Freigabe geschickt. (0 Pkte.)

Hierbei kann der HF von Hund 1 wählen, ob er seinen Hund anleinen möchte (kostet 1 Punkt); falls der Hund in die Leine gesprungen wäre, hätte es trotzdem eine 0 gegeben.

5. & 6. Aufgabe (Detlef Henrich): Man steht im Wald, es fällt eine Markierung; den Hund um 180 Grad drehen und in eine Suche schicken; dann wieder drehen und die Markierung holen lassen; danach kurzes Fußgehen und um 90 Grad drehen, es fällt eine Markieung die der Hund holen darf. (10 & 14 Pkte.)

Stormy Weather 2009 (Anfängerklasse), Richter: Roger Phillips, Betty Schwieren, Birgitta Staflund-Wiberg

es wurden bei jedem Richter immer zwei Aufgaben hintereinander bzw. "in einem" gearbeitet

1. & 2. Aufgabe (Roger Phillips): Startpunkt im Wald, gegenüber liegt ein Weiher. Markierung fällt ins Wasser, ca. 40 m. Ein- bzw. Ausstieg waren sehr steil. (18 Pkte).

Vom alten Startpunkt kurzes Fußlaufen auf einen Waldweg (Weiher liegt nun rechts von Hund und HF), Einzelmarkierung fällt in hohes Gras, Fallstelle kaum sichtig. (19 Pkte.)

3. & 4. Aufgabe (Betty Schwieren): Startpunkt im Wald, Einzelmarkierung fällt in ca. 50m Entfernung, der Weg zum Dummy war sehr unwegsam (umgefallene Bäume, etc.). (19 Pkte.)

Kurzes Fußlaufen zu einem neuen Startpunkt, Einzelmarkierung ca. 50m, ebenfalls sehr unwegsames Gelände. Dummy landete in hohem Todholz. (16 Pkte.).

5. & 6. Aufgabe (Birgitta Staflund-Wiberg): Kurzes Fußlaufen bis zu einem Baum. Dann Markierung in sehr unwegsamen Gelände im Wald. Entfernung ca. 50 m. Die Hunde mussten steil bergab durch einen Graben. Nach Abgabe ging es nahtlos zur zweiten Aufgabe über. (20 Pkte.)

Kurzes Fußlaufen, dann Markierung ca. 40m, Flugbahn sichtig, Fallstelle in hohem Bewuchs. (17 Pkte.).

 

30. August 2009: Einen Tag nach unserer Dummy A starten wir bei „Tanz auf dem Vulkan“ (Anfängerklasse). Wenn man sich die Punkte anschaut, kann man wohl sagen, dass Aiden sich einarbeiten musste :-).

Die erste Aufgabe war bei Henny Marcussen. Eine Einzelmarkierung in ca. 20cm hohes Gras über einen Wassergraben. Aiden hat schön markiert und das Dummy schnell wieder zu mir gebracht. Der zweite Teil war ein kurzes Einzel Walk Up mit einer Markierung auf einem Kohl-/Stoppelfeld. Aiden ist gut Richtung Fallstelle gelaufen, hat dort wohl keinen Wind bekommen und hat eine große Suche gestartet… Ich habe ihn wieder Richtung Busch gepfiffen und ihm dort einen Suchenpfiff gegeben. (10Pkte.).

Zweite Aufgabe war bei Werner Haag. Einzelmarkierung über einen Graben. Die Fallstelle war nicht zu sehen, die Hunde sollten sich an das Dummy ranarbeiten, was unter den Windbedingungen nicht unbedingt einfach war. Auf dem Rückweg fiel linkerhand vom Hund ein Schuss und eine Verleitung fiel ins Schilf. Leider konnte Aiden den Schuss nicht orten und somit die Markierung auch nicht sehen – er hatte sich Richtung alter Fallstelle gedreht. Ich habe dann versucht ihn auf die Verleitung einzuweisen, Aiden war sich allerdings absolut sicher, dass er noch mal zur alten Fallstelle muss :-). Da ich kein Pfeifkonzert veranstalten wollte habe ich Aiden dann zurückgeholt und bin mit ihm zur Fallstelle der Verleitung gelaufen – vll. glaubt er mir dann beim nächsten Mal :-) (0 Pkte.).

Die nä. Aufgabe war bei Carsten Schröder. Es waren zwei Hunde am Start. Ein Hund wurde abgesetzt, der HF ging an eine andere Stelle. Für den zweiten Hund wurde eine Markierung geworfen. Der erste Hund wurde von seinem HF abgerufen, danach durfte der zweite Hund starten.

Dann wurde der 2te Hund an eine Stelle gebracht und der HF ging zurück an seinen Platz. Für Hund 1 wurde eine Markierung geworfen; Hund 2 wurde abgerufen, Hund 1 wurde geschickt. Danach wurde gewechselt. (20 Pkte.).

Aufgabe 4 bei Johan Grootaers. Einzel Walk Up, ca. 15m vor Hund und HF läuft der Schütze. Auf Anweisung des Richters bleiben Hund und HF stehen, der Schütze feuert zwei Schüsse ins (teilweise dornige) Gebüsch. Danach darf der Hund geschickt werden. Aiden zeigt saubere, schnelle Arbeit. (18 Pkte.).

Die 5te Aufgabe war eine Einzelmarkierung auf einem Stoppelfeld ohne markante Markierungspunkte für den Hund bei Lynn Stringer. (19 Pkte.).

Unsere letzte Aufgabe war bei Malcolm Stringer. Ein zweier Walk Up auf einem Feld. Nachdem die Teams stehengeblieben sind, fällt zuerst eine Markierung für den rechten Hund, dann eine Markierung für den linken Hund. Danach nochmals ein kurzes Fuß laufen bis die Aufgabe beendet wird.

Beim ersten Stoppen lag direkt vor Aiden ein großer Stein im Feld – er musste natürlich kontrollieren was das ist und ist zwei Schritte nach vorne gegangen... Ich konnte ihn sofort wieder korrigieren. Das Dummy hat er punktgenau markiert. (15 Pkte. wg. zu großer Neugier :-)).

 

19. September 2009: Newcomer Trophy, Richter waren Anja Helber, Marianne Wahlheim, Wolfgang Vergiels, Guy Matter und Martin Kuse.

Unsere erste Aufgabe war bei Anja Helber. Zuerst wurde ca. 15m Fuß gelaufen, dann fiel ein Schuss und eine Markierung ca. 30m in Todholz.
Danach fiel erneut ein Schuss (vom selben Schützen) und im 90° Winkel fiel eine Markierung im gegenüberliegenden Wald. Die Reihenfolge, wie die Dummys geholt wurden war egal.

Aiden hat klasse markiert und ein großes Lob von Anja Helber bekommen. Punktabzug gab es für nicht ganz saubere Fußarbeit und eine zu “sportliche“
Abgabe. (15 Pkte.).

Die nächste Aufgabe war bei Marianne Wahlheim. Man stand auf einer Lichtung, die links, rechst und vorne durch Wald begrenzt war. Zuerst fiel ein Mark (weder Schütze noch Werfer waren zu sehen) auf/an einen Hügel, Entfernung ca. 50m. Dann würde der Hund um 90 Grad nach links gedreht, hier wurde in sehr kurzer Entfernung ein Blind beschossen.
Der Hund musste zuerst das Blind holen (hierbei mussten die Hunde über einen Weg in das Gebiet) und danach wurde die Markierung geholt.

Aiden hat schöne Arbeit gezeigt und sich zu meiner großen Freude problemlos auf das Blind schicken lassen, bei der Markierung musste er sich kurz
ransuchen, hat aber keine Hilfe von mir benötigt.(19 Pkte).

Die dritte Aufgabe war bei Wolfgang Vergiels. Man stand auf einem Feld, in ca. 80m fiel eine Markierung, die aufgrund von Sonneneinstrahlung und des
Hintergrunds nicht gut für die Hunde zu sehen war. Dann drehte man sich um 180 Grad und man sah eine Markierung in ein Waldstück fliegen (Fallstelle war nicht sichtbar). Dieses Dummy sollte der Hund zuerst holen, danach die erste Markierung. An der Arbeit gab es nichts auszusetzen. (20 Pkte.).

Als nächstes ging es zur Aufgabe bei Guy Matter. Zwei Hunde standen vor einem Teich. Der linke Hund arbeitet zuerst. Es fällt eine Markierung ins Wasser (nah am Schilf), dann wird der Hund um 180 Grad gedreht und es fällt eine Markierung in ca. 20m auf einen Weg.
Danach dreht man sich in Richtung Wasser, dieses Dummy wird zuerst geholt, dann die Landmarkierung. Danach werden die Positionen gewechselt und die
Aufgabe wird für den zweiten Hund wiederholt.

Nachdem die Landmarkierung für den zweiten Hund gefallen und dieser kurz vor der Freigabe für die Wassermarkierung war, ist Aiden (haltbar)
eingesprungen… Schade, Guy meinte ohne das Einspringen hätten wir 18 Punkte bekommen… (0 Pkte.).

Die letzte Aufgabe war ein zweier Walk Up bei Martin Kuse. Kurz nachdem die Gespanne losgelaufen sind, fiel ein Schuss links im Wald. Danach ging es
weiter, dann fiel wieder ein Schuss und eine Markierung (links), die vom linken Hund geholt wurde. Dann erneut ein Schuss und ein Mark (links) für den rechten Hund ,danach ging es noch ein Stück weiter, es fiel wieder ein Schuss, danach wurden die Hunde angeleint.

Aiden ist schnell und zielsicher in Richtung Markierung gelaufen, hat dann aber leider keinen Wind bekommen bzw. hat das Dummy nicht gesehen und ist
in eine große Suche gegangen – da hätte ich wohl früher den Suchenpfiff geben sollen… es hat ein wenig gedauert, bis ich Aiden wieder im richtigen
Gebiet hatte, aber er hat das Dummy dann gefunden und sicher zurückgebracht (12 Pkte.).